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2 Tage Pässemarathon in den Alpen
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Susanne

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PM an Susanne

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 19.07.12 21:36
Modifiziert am 19.7.12 22:23

Ewald und ich haben unseren Urlaub genutzt, um eine kleine Alpentour anzugehen. Nachdem die Wetterlage seit Tagen recht unsicher war, fiel die Entscheidung spontan am Dienstag. Wir mussten nur noch das frisch lackierte weiße Topcase montieren und Garmins Routenplaner strapazieren, dann stand die Route:

Mittwoch Mittag gings auf die erste Etappe (265 km)

München - Mittenwald/Leutasch - Telfs - Kaunertal - Reschenpass - Trafoi am Fuße des Stilfserjoch

Und am Donnerstag die große Runde zurücK (495 km)
Stilfserjoch - Umbrail - Ofenpass - Flüela - Silvretta - Fernpass - Garmisch - München

Das sind dann 10 Alpenpässe in 750 km und in eineinhalb Tagen. Grandiose Bilder und ausführlicher Tourbericht folgen in Kürze!


Blick über den Reschensee in Richtung Süden



Susanne



Wenn die Sicherheitsnadel heute erfunden würde, hätte sie sieben bewegliche Teile, zwei Hydraulik-Elemente und müsste einmal im Jahr zum Service.

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Susanne

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PM an Susanne

Pässemarathon Tag 1

Erstellt am 19.07.12 23:07
Modifiziert am 28.7.12 14:36

Der Start zu einer Tour ist immer das Schwierigste. Auch wenn wir extra früh aufstehen, und uns die Arbeiten wie Packen, Brote schmieren oder Luftdruck und Öl an der Beverly kontrollieren aufteilen, dauert es doch immer ewig, bis wir endlich auf der Straße sind. Diesmal ist es schon fast Mittag, als wir endlich bei strahlendem Sonnenschein von München Richtung Süden starten.

Ziel des ersten Tages ist das Örtchen Trafoi im Ortler Nationalpark, direkt am Fuße des Stilfser Jochs. Nachdem man unsere üblichen Zufahrtsstraßen in die Alpen schon fast als Loipen bezeichen kann, wollen wir uns diesmal etwas anderes aussuchen.

Daher fahren wir statt wie sonst über den Sylvensteinspeicher diesmal zum Walchensee. Es ist mitten in der Woche und auf den Ausflugsstrecken ist kein Verkehr, nur unsere Beverlys schnurren zufrieden durchs bayerische Voralpenland. Eine kleine Mautstraße führt durch die Jachenau, direkt am Seeufer voran. Oh je. Wir können der Verlockung des türkis leuchtenden Wassers nicht wiederstehen und machen gleich Pause am Seeufer. Gut dass ich Badesachen eingepackt habe!
Halb zwei: Unser Zeitplan ist natürlich bereits jetzt restlos im Eimer, aber der Walchensee war es wert.


Nun gilt es, den Nordkamm der Alpen zu überqueren, dann kommt man ins Inntal. Statt der üblichen Übergänge wie Mittenwald/Scharnitz oder Zirler Berg wählen wir diesmal einen kleinen Pass von Mittenwald ins österreichische Leutasch. Er ist klein, steil und sehr unbekannt, aber echter Fahrspaß. Ich kenne den Pass noch aus meiner Sturm- und Drangzeit, als wir ihn stets benutzten, um zum Klettern ins Karwendel zu gelangen. Damals war dieser Pass interessant, weil mans ich gerade in der Ferienzeit elend lange Wartezeiten beim Grenzübergang ersparte.

Die kleine Straße führt von Leutasch nach Telfs, wo sie steil hinab ins Inntal führt. Dort hatte die Sonne das Tal auf unangenehme 33 Grad aufgeheizt. Ich hasse das Inntal, weil dort im Sommer immer wie in einem Backofen ist. Wenn hier Stau ist, macht das weder Beverly noch Fahrer Spaß. Daher steuern wir nur bis Imst durchs Inntal, um dann ins Kaunertal abzubiegen.

Sofort ist man von 600 auf 1600 Metern Höhe, winzige Straßen durch verwinkelte Dörfer, echte Modelleisenbahn-Atmosphäre. Ohne Verkehr ein wirkliches Beverly-Eldorado! Die Temperaturen sinken schnell wieder auf ein angenehmes Niveau und ein frischer Wind weht uns um die Ohren. Kein Verlgeich zur quälenden Hitze, die wir sonst zwischen Imst und Landeck immer erdulden müssen. Leider haben wir keine Fotos, denn Zeit zum Fotografieren bleibt jetzt nicht mehr.

Bei Landeck treffen wir wieder auf die Reschenstraße, die uns vorbei am Reschensee nach Italien bringt.

Diesmal ist der See wirklich voll, zum Glück. Bei unserer Tour im Frühjahr war er fast leer und sah wirklich hundserbärmlich aus. So stimmt wenigsten die Kulisse für das obligatorische Foto "Beverly vor Kirchturm im See".


Das Nachmittagslicht beschert uns noch einen wunderbaren Blick auf die frisch verschneiten Bergspitzen südlich des Sees. Nichts wie hin!

Am Fuße des Reschenpasses biegen wir dann ab Richtung Ortler Nationalpark, um zum Fuße des Stilfserjochs zu gelangen. Mittlerweile ist es schon nach sechs Uhr, gut, dass wir telefonisch im Hotel Madatsch reserviert haben. Das Hotel liegt auf 1540 Meter Höhe, direkt an Kehre 2 von 44 der Auffahrt zum Stilfserjoch.

Unsere Beverlys erwartet eine schöne Garage, für uns steht es ein sehr modern eingerichtetes Zimmer mit grandiosem Bad bereit und es lockt ein verheißungsvoller Ausblick auf den kommenden Tag:


Nach einem sehr reichlichen Abendessen ziehen wir uns rasch ins Zimmer zurück, morgen wollen wir ganz früh raus.



Wenn die Sicherheitsnadel heute erfunden würde, hätte sie sieben bewegliche Teile, zwei Hydraulik-Elemente und müsste einmal im Jahr zum Service.

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Susanne

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PM an Susanne

Pässemarathon Tag 2

Erstellt am 20.07.12 00:17
Modifiziert am 28.7.12 15:26

Um 7 Uhr klingelt der Wecker, wir müssen aufstehen, das Stilfser Joch wartet!

Auch wenn ich mich gerne nochmal umdrehen würde, ich weiß, dass das nicht geht. Zum einen haben wir mit knapp 500 Kilometer eine ziemlich lange Strecke vor uns, die wir nach Möglichkeit bis zum Abend absolviert haben wollen. Und zum anderen weiß ich aus eigener Erfahrung: Stilfser Joch am Morgen ist klasse, Stilfserjoch am Mittag kann ein Alptraum sein.
Nach einem guten Frühstück starten wir gegen 8.15 Uhr in die verbleibenden 42 Kehren. Das Wetter ist vielversprechend, die Morgennebel lichten sich gerade und die Sonne scheint.


Wir haben die Straße für uns allein. Wir begegnen nur wenigen Mopeds und Autos, dafür treffen wir gleich drei Murmeltiere, die allerdings hurtig ins nächste Loch hüpfen, wenn sie unsere Beverlys bemerken. Die Viecher fotografieren zu wollen ist hoffnungslos, auch wenn das nicht jeder glaubt. Eine Italienierin blockiert doch glatt mit ihrem Kleinwagen eine Kehre, nur um auf ein Murmeltier zu warten!


Jaja, die Kehren am Stilfser Joch, die haben es in sich. Auch wenn im Vergleich zu 2010 gerade im oberen Bereich viele Engstellen nun ausgebaut sind. Gegenverkehr in so einer Kehre ist auch für ein Moped nicht unproblematisch. Daher ist es so wichtig, zu einer Zeit zu fahren, in der möglichst wenig Verkehr ist. Sonst bilden sich nämlich lange Staus vor jeder Kehre und in dem dabei entstehenden Getümmel kracht es auch immer wieder.


Aber wir haben Ruhe und nach einer knappen halben Stunden sind wir oben, und parken die Beverlys an einem kleinen Aussichtsplatz kurz vor dem Joch. Der Blick zurück ist atemberaubend.


Am Joch selbst halten wir nicht einmal an, da holen gerade die ersten Andenkenhändler ihre Verkaufstände heraus, die Fressbuden sind noch im Tiefschlaf. Wir fahren einfach weiter, auf die westlich Seite des Jochs.

Nach einiger Zeit gabelt sich die Straße. Wir können geradeas weiter über Livigno nach Bormio oder über den Umbrail und Ofenpass nach Zernez in der Schweiz gelangen. Wie wir von früher wissen, ist auf der Livigno-Strecke ein eher unattraktiver Speichersee und dann ein 8-km-Tunnel mit langen Wartezeiten wegen Blockabfertigung. So fällt uns die Entscheidung für Umbrail/Ofenpass nicht schwer.



Der Umbrail beginnt an einer unbesetzten Schweizer Grenzstation und zieht sich dann in wunderschönen Kurven und Kehren talwärts. Etwa 500 Meter Strecke sind noch nicht asphaltiert - für unsere Beverlys ist das kein Problem. Der festgewalzte Belag erfordert keine Offroad-Qualitäten.

Auch der Weg über den Ofenpass macht richtig Laune! Wir wedeln bei bestem Wetter über kurvige Schweizer Straßen dahin, es ist ein Traum. Schließlich erreichen wir das hübsche Örtchen Zernez.


Von Zernez aus erklimmen wir den Flüela-Pass. Große Schmelzwasser-Seen flankieren die Straße am Pass. Offenbar gibt es darin sogar Fische, denn wir können Angler beobachten, die die Rute ins Wasser werfen.


Ein Blick auf die Uhr verrät, dass es gerade mal 11 Uhr ist. Wir haben noch absolut keinen Hunger und verzichten daher auf einen Besuch im Café an der Passhöhe.


Am anderen Ende des Flüela-Passes landen wir in Davos. Die Straße führt uns weiter nach Klosters und immer weiter nach Westen, bis Liechtenstein. Mittlerweile ist es Mittag, der Himmel ist bewölkt und auf den Straßen ist ziemlich viel Verkehr. Auch das Alpenpanorama ist nicht mehr so imposant wie noch eine Stunde zuvor. Aber wir müssen weiter auf der Tour. Vaduz wird mir wohl vor allem durch unglaublich hässliche Protzbauten in Erinnung bleiben.
Kurz vor der Grenze zu Österreich fällt mir plötzlich auf, dass die Benzinpreise in Liechtenstein offenbar recht günstig sind. Ich rechne die Schweizer Franken überschlagsweise im Kopf auf Euro um und bin beeindruckt. An der letzten Tanke vor der österreichischen Grenze bekommen unsere braven Beverly-Mädchen dann 98-Oktan zu saufen - für umgerechnet 1,45 EUR je Liter!

Nun geht es durch Vorarlberg wieder Richtung Osten. Wir machen Mittag an einem Landgasthof an der Straße und beobachten, wie die Wolken dichter werden. Der Wirt fragt, wo wir noch hin wollen. Nach München zurück. Aber doch wohl nicht über die Silvretta? Es kommt ein Wetter!


Wir fahren dennoch zur Silvretta Hochalpenstraße und löhnen pro Person 11 Euro Maut. Es beginnt zu regnen. Im strömenden Regen erklimmen wir etwa 30 Kehren bis zu den vielen Stauseen an der Straße. Dort kämpft sich gerade die Sonne durch ein paar kleine Wolkenlücken.


Das Wetter sieht nicht gut aus, daher brechen wir rasch wieder auf und nehmen Kurs auf Landeck. Unterwegs gelingt es unseren Beverlys doch tatsächlich, zwei 1200er BMWs zu versägen! Ok, es waren gemütliche Fahrer und sie haben sich nicht gewehrt.

Kurz vor Landeck kommen wir dann noch in ein heftiges Gewitter, was uns von der Idee abbringt, die Stadt über irgendwelche hübschen Bergsträßchen zu umgehen. Zwar ist die Berverly eine echte Wasserratte und fährt auch bei Nässe ohne Zicken, auch unsere Schutzkleidung hält dicht, aber dennoch sinkt unsere Laune. Wir fürchten, die letzten 160 km komplett im Regen zurücklegen zu müssen! Doch Petrus hat Mitleid mit uns.

Kurz vor dem Abwzeig zum Fernpass Richtung Garmisch reißt der Himmel auf und zeigt sich in strahlendem Blau. Schnell trocknet die Sonne unsere nassen Klamotten und wärmt die Seele wieder auf. Auch wenn nördlich der Alpen die Wolken wieder dichter werden, kommen wir doch gegen 19.00 Uhr trocken Zuhause an.

Schön wars.

Susanne



Wenn die Sicherheitsnadel heute erfunden würde, hätte sie sieben bewegliche Teile, zwei Hydraulik-Elemente und müsste einmal im Jahr zum Service.

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Peter59

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PM an Peter59

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 20.07.12 08:31

Hallo,

mano, da kann man so richtig neidisch werden. Aber die schönen Fotos mit den tollen Berichten vermitteln einem das Gefühl, als ob man mitgefahren wäre! Ich beneide Euch, dass Ihr so tolle Strecken vor eurer Haustür habt. Die Eifel, Hunsrück oder der Westerwald (meine Haustür) kommen da einfach nicht mit!

Ich freue mich schon jetzt über weitere Berichte und tolle Bilder.

Lieben Gruss von der Untermosel
Peter


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Holzlarer

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PM an Holzlarer

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 20.07.12 08:59

Hallo Susanne,
Tolle Fotos und ein sehr schöner Bericht. Nächste Woche bin ich auch dort und werde von Oetz eine Woche lang 8 Pässe fahren.



Schöne Grüße Ingo

immer Mittwochs 18.00 h an der Niederdollendorfer Fähre

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Bevrider

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PM an Bevrider

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 20.07.12 16:08


Neid ist keine Lösung. Bin demnächst eine Woche im Schwarzwald zum Scootern.
Das wird bestimmt auch sehr schön.

P.S. Susanne, ich muss schon sagen, auf der roten Beverly kommt ein weißer Helm so gar nicht gut.

Manfred


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Susanne

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PM an Susanne

Zu: 2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 20.07.12 16:15

Original von Bevrider am 20.07.12 16:08 Uhr
Susanne, ich muss schon sagen, auf der roten Beverly kommt ein weißer Helm so gar nicht gut.

Na was für ein Glück, dass ich nicht eitel bin!

Im Ernst: Ein weißer Helm hat zwei eklatante Vorteile:
1. Er heizt sich in der Sonne wenig auf.
2. Man sieht ihn viele hunderte Meter weit, bei Tag und bei Nacht und in der Dämmerung.

Dagegen haben die Kollegen in den mattschwarzen Helmen nicht nur eine heiße Birne sondern auch eine Tarnkappe auf. Aber jeder wie er meint

Susanne



Wenn die Sicherheitsnadel heute erfunden würde, hätte sie sieben bewegliche Teile, zwei Hydraulik-Elemente und müsste einmal im Jahr zum Service.

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Hef

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PM an Hef

Zu: Zu: 2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 20.07.12 21:51

Im Ernst: Ein weißer Helm hat zwei eklatante Vorteile:
1. Er heizt sich in der Sonne wenig auf.
2. Man sieht ihn viele hunderte Meter weit, bei Tag und bei Nacht und in der Dämmerung.


Aus dem gleichen Grund trage ich einen neongelben Helm

LG
Hef




(Vespa)-Rollertreffen immer Mittwochs 18 Uhr NRW / Niederdollendorf

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Peter59

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PM an Peter59

Zu: 2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 20.07.12 22:14

Original von Bevrider am 20.07.12 16:08 Uhr

Neid ist keine Lösung. Bin demnächst eine Woche im Schwarzwald zum Scootern.
Das wird bestimmt auch sehr schön.

P.S. Susanne, ich muss schon sagen, auf der roten Beverly kommt ein weißer Helm so gar nicht gut.

Manfred


Hallo Manfred,

sorry, neidisch bin ich nicht im wirklichen Sinne!!!

Als ich heute Morgen im Büro die Beverly-Seite durchstöberte und diese tollen Bilder sah, da kann man für einen "kleinen Augenblick" schon neidisch werden (aber ohne negativen Hintergedanken).

Ich war selber im Mai mit zwei Kamaraden für eine Woche in Ligurien, im Juni mit einem Freund für 10 Tage in Südfrankreich und im August geht es mal für einige Tage nach Österreich.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir im Schwarzwald viel Spaß mit deiner Bev.

LG
Peter


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Bevrider

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PM an Bevrider

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 28.07.12 09:52


Mit dem "Neid" war ja auch gar nicht so gemeint.
Eher in dem Sinne: Trauere nicht der schönen Tour der anderen nach, freu dich mit ihnen, und fahre selbst eine schöne Tour.

Und stell danach hier einen Bericht ein, der in anderen einen leichten Neid aufkommen lässt. Ich denke du verstehst, wie ich das meine.

Manfred


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Peter59

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PM an Peter59

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 30.07.12 09:06

Moin Manfred,

Klar, Bilder werden folgen. Wenn das Wetter mitspielt werde im am Sonntag den 5. August starten und am 11. August wieder zu Hause sein.

Bei meinen früheren Touren mit meiner GS musste ich zwingend immer einen Ltr. Oel mitnehmen. Jetzt hat meine Bev. schon etwas über 6.000 KM auf dem Tacho und ein Oelverbrauch ist nicht feststellbar. Als Zweimetermann mit 110 Kilo nebst Gepäck schone ich die Bev. nicht. Ich bin immer wieder erstaunt, was dieses kleine Triebwerk leistet und wie viel Freude der Roller einem bereitet.

Den "Aufstieg" von einer BMW-GS zur Beverly 350 habe ich bis Heute auf keinen Fall bereut.

LG
Peter


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Ewald

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PM an Ewald

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 31.07.12 06:45

Hallo Peter!

Öl scheint bei Piaggio kein Problem zu sein. Bei unseren beiden GTS 250 Vespas, habe ich für beide Fahrzeuge verteilt über zusammen genommen gut 45.000 km einen einzigen Liter Öl gebraucht. Auch unsere beiden Beverlys haben bis jetzt bei zusammen fast 9.000 km noch kein Öl gebraucht.

Ich drücke Dir die Daumen für bestes Roller-Wetter! Freue mich jetzt schon auf Deine Fotos!

Ewald



Oggi tirata fuori la bestiolina!

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Chripfu

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PM an Chripfu

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 31.07.12 22:33

Super Tour mit sehr schönen Bildern und tollen Bericht. Liest man gerne sowas. Wenn ihr das nächste mal in meine Ecke kommt dann könnt ich euch ein Stück begleiten.



LG Chripfu

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Ewald

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PM an Ewald

Zu: 2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 01.08.12 07:27
Modifiziert am 01.8.12 07:27

Original von Chripfu am 31.07.12 22:33 Uhr
Super Tour mit sehr schönen Bildern und tollen Bericht. Liest man gerne sowas. Wenn ihr das nächste mal in meine Ecke kommt dann könnt ich euch ein Stück begleiten.


Hallo Chripfu!

Klar gerne! Innsbruck ist ja quasi der Nabel der Alpenwelt, zumindest für uns wenn es in die Berge über den Brenner oder über's Kühtai geht. Aktuell haben wir nichts geplant, aber wir melden uns wenn die Berge rufen und es zeitlich ausgeht!

Ewald



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blackbiker2

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PM an blackbiker2

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 02.03.15 09:40
Modifiziert am 02.3.15 09:42

Hallo,

toller Bericht, bin ganz begeistert.
Möchte mit meiner Frau, als Sozia gerne diese Tour nachfahren.
Ist aber schon ein Unterschied zu einer Solofahrt.
Habt Ihr Erfahrungswerte was die Pässe mit nem Sozius hinten drauf anbelangt?

Gruß
Martin


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Ewald

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PM an Ewald

2 Tage Pässemarathon in den Alpen

Erstellt am 02.03.15 23:58

Hallo Martin!

Wir hatten von Beginn an immer jeder einen eigenen Roller. Aber eine Beverly ist sicher ausreichen motorisiert. Ich könnte mir vorstellen, dass es eher ein Gepäckproblem sein könnte. Bevrider hier im Forum fährt viele lange und große Touren immer zu zweit und beiden macht es großen Spaß. Wenn Ihr noch nicht so viel Erfahrung zu zweit habt würde ich erst eine km-mäßig kürzere Tour machen. Das Stilveser Joch ist schon eine Herausforderung für den Fahrer und man braucht schon genügend Pässeerfahrung damit es Spass macht. Je nach der eigenen Erfahrung würde ich mich da ran tasten.

Wir haben unsere erste Pässetour noch mit den Vespas über den Jaufen gemacht und das war mega aufregend und spannend. Beim Stilfser Joch als Ersterfahrung wäre ich vermutlich in den Abgrund gefallen!

Viel Spaß, unfallfreie Fahrt und melde Dich bei Fragen.

Ewald



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